Archive for the 'Staat und Politik' Category

Allgemein, Staat und Politik, Verwaltungsrecht

Vergabe- vs. Vergebungsausschuss

Zuerst habe ich es f�r einen Tippfehler gehalten: In einem Artikel �ber grazer Kommunalpolitik war von der Aktivit�t des Vergebungsausschusses die Rede. Das kann doch richtig nur Vergabeausschuss hei�en dachte ich, zumal es ja auch Vergaberecht, Bundesvergabegesetz, Vergabekontrollsenat etc. hei�t. Vergebungsrecht passt ja h�chstens ins Kirchenrecht.

Aber weit gefehlt. Der Gemeindetrat der Stadt Graz hat tats�chlich einen – so genannten – Verwaltungsausschuss f�r die Vergebung von Lieferungen und Leistungen (Vergebungsausschuss)” gebildet, wie auf der Homepage der Stadt Graz zu erfahren ist.

Und wo kommt das her? Aus dem Statut der Stadt Graz (einem Landesgesetz), dessen § 33 wie folgt lautet:

(1) F�r die Vergebung von Lieferungen und Leistungen und f�r die �berpr�fung der Schlu�abrechnungen sind vom Gemeinderat aus seiner Mitte Verwaltungsaussch�sse f�r seine Funktionsdauer zu bestellen.


Nun, das “Vergebung” ist offenbar ein alter Begriff, der im Statut nicht aktualisiert wurde, die Bezeichnung “Vergebungsausschuss” ist aber offenbar eine Erfindung der Gemeindeverwaltung, die dringend einer Berichtigung bed�rfte.

Allgemein, Staat und Politik

Das Ende des ORF – auf Kurzwelle

Dass der Österreichische Rundfunk seit geraumer Zeit von einem Management (oder ist es der Betriebsrat oder das Parteisekretariat?) geleitet wird, dem die Herstellung eines qualitativ hochwertigen Programms im Sinnes des gesetzlichen Programmauftrages kein Anliegen ist, beweist es tagtäglich mit dem dargebotenen Programm.

Da wundert im Grunde auch der rundfunkhistorische Frevel nicht, dass der ORF sein ”Kurzwellenprogramm” per 1.1.2010 auf das lächerliche Ausmaß von täglich 75 min und zwar zwischen 6.00 und 7.15 UTC beschränkt. Obwohl zuletzt ohnehin praktisch nur mehr Ö1 1:1 übernommen gesendet wurde, war offenbar sogar dieser minimale Aufwand zu viel. Kurzwelle bringt halt weder Quten noch Werbeerträge.

Nur zur Erinnerung an den ORF: Die Übertragung auf eines Programms auf Kurzwelle ist Bestanteil des gesetzlichen Versorgungauftrages gem. § 3 ORF-Gesetz:

(6) Der Österreichische Rundfunk kann zudem nach Maßgabe der technischen Entwicklung und der wirtschaftlichen Tragbarkeit sowie nach Maßgabe außerhalb des UKW-Bereichs zur Verfügung stehender Übertragungskapazitäten ein Hörfunkprogramm und einen ausreichenden Online-Dienst (§ 2 Abs. 1 Z 2) für Österreicher im Ausland und zur Darstellung Österreichs in der Welt gestalten (Auslandsdienst) und verbreiten.

Faktum ist, dass ich künftig etwa während des Adria-Segeltörns keine ORF-Radio mehr hören kann. Der ORF wird es verschmerzen. Ich wohl auch.

Allgemein, Staat und Politik

Im Krieg und in der Verwaltungsreform…

Ich kenne ernst zu nehmende Menschen die mittlerweile auf Grund der Äußerungen dieses Mannes

 bild8.jpg 

Foto: www.fritzneugebauer.at

der Meinung sind, dass eine Verwaltungsreform in Österreich nur nach oder im Zuge eines kriegerischen Ereignisses durchgeführt werden kann. Eine Weltwirtschafts- oder Eurokrise reicht jedefalls bei weitem nicht um die Haltung des obersten Beamtengewerkschafters nachhaltig zu beinflussen.

Allgemein, Staat und Politik

Wer spart, ist der Dumme?

“Um es klar zu sagen: Dass all diese Schulden irgendwann auf seriöse Weise zurückgezahlt werden, ist eher unwahrscheinlich. Vermutlich werden am Ende die Gläubiger geprellt, wie so häufig in der Wirtschaftsgeschichte.”

So gesehen geht natürlich jegliche Kritik am mangelnden Sparwillen und der fehlenden Reformkraft der Regierung fehl und könnte Verschwendungssucht als geradezu visionärer Plan gedeutet werden: “Wer spart, ist der Dumme” im manager magazin 

Allgemein, Staat und Politik

Abschaffung der Finanzprokuratur?

Mit einer ein wenig exotischen Forderung tritt heute die FPÖ ins mediale Rampenlicht: Man möchte die Finanzprokuratur abschaffen und erwartet sich dadurch erhebliche Einsparungen in der Verwaltung.

Die Finanzprokuratur ist gewisser Maßen die Rechtsabteilung der Bundesverwaltung. Sie ist weiters u.A. per Gesetz mit der Vertretung der Republik Österreich in allen Gerichtsverfahren beauftragt, wobei einer der Arbeitsschwerpunkte im Bereich der Amtshaftungssachen liegt. Dafür ist die Finanzprokuratur nämlich erster Ansprechpartner und für die Prüfung zuständig. Die Republik beauftragt bisher nur im Ausnahmefall externe  Anwaltskanzleien, sie vertritt sich in der Regel selbst. Und das macht sie meiner Erfahrung nach eigentlich ziemlich professionell. Man merkt, dass die Beamten sich mit ihrer Aufgabe durchaus assoziieren, da erkennt man keinen Unterschied zu einer “echten” anwaltlichen Vertretung, ausgenommen vielleicht ein reduziertes Showelement.

Durchaus zweifelhaft ist meiner Meinung nach jedenfalls die Vermutung der FPÖ, dass ein Outsourcing sämtlicher Aufgaben der Prokuratur im Ergebnis billiger wäre.

Allgemein, Staat und Politik

Berufswahl

„In Österreich sind die stärksten Motive für den späteren Job nicht hohes, sondern sicheres Einkommen, eine interessante Tätigkeit und womöglich keine berufliche Konkurrenz.“

Zitat: Arthur Schneeberger, Institut für Bildungsforschung der Wirtschaft in Der Presse.

Allgemein, Staat und Politik

Nordkorea: Finanz- und Planungschef hingerichtet

Finanzchefs haben es nicht immer leicht – zu ihrem Job gehört es, nicht bei allen beliebt zu sein.

Gott sei Dank ist das Risiko in unseren Breiten aber nicht so groß, wie in Nordkorea – siehe Bericht auf orf-on.

Allgemein, Anwalts- und Gerichtsleben, Staat und Politik

Das Fehlen des Zwanges im öffentlichen Dienst?

“Was den öffentlichen Dienst in Punkto Bezahlung am deutlichsten von anderen Bereich unterscheidet, ist das Fehlen des Zwangs, auf wertvolle Freizeit zugunsten eines höheren Einkommens zu verzichten.”

Mit obiger Aussage zitiert die Presse am Sonntag heute Staatsanwalt Georg Stawa.

Ironiefrei: Mir ist der Inhalt der Aussage unklar. Meint er im öffentlichen Dienst gibt es hohe Einkommen auch mit wenig Arbeitszeit? Oder außerhalb desselbern einen Zwang zu hohen Einkommen?

Allgemein, Staat und Politik, Wirtschaftsprufung und Revision

Verwaltungsmanagement-Tag an der Uni Linz

Falls Sie morgen noch nichts vorhaben, dann kommen Sie doch nach Linz und besuchen Sie an der dortigen Johannes-Kepler-Universität den Verwaltungsmanagement-Tag, dessen Programm Sie hier finden, und wo Sie den einen oder anderen Vortragenden kennen könnten.

Vortragsskriptum ab nächster Woche in diesem Blog.

Allgemein, Anwalts- und Gerichtsleben, Staat und Politik

Der Richterstreik – Jammern ohne zu Leiden?

Nächste Woche tritt die Österreichische Richterschaft in eine Art Streik.

Man kann sehr trefflich darüber streiten, ob ein Beamten streikrechtlich zulässig bzw. legitim ist. Beamte sind aufgrund ihrer besonderen Stellung dem Staat zu besonderer Loyalität, gesteigertem Gehorsam und Pflichterfüllung verpflichtet, was schließlich auch die Rechtfertigung für bestimmte Vergünstigungen darstellt die anderenorts nicht gewährt werden, z.B.: faktische Unkündbarkeit (teilweise “Pragmatisierung”) und Unversetzbarkeit. Alles nachzulesen schon bei Max Weber.

Nun gibt es natürlich innerhalb der Beamtenschaft gravierende Unterschiede: Ewig unzufriedene und daher häufig zurecht belächelten Lehrer, deren Streikverhalten als geradezu “italienisch” gilt, Beamten die mit Grünraumpflege befasst sind, Amtsärzt, Polizisten oder eben einem Richter. Alle Beamte, alle unterschiedlich, auch in ihren Befindlichkeiten.

Richter sehen sich selbst – wohl bis zu einem gewissen Grad zu Recht – als beamtische Elite. Dies findet seinen Ausdruck etwa in einem besonderen Corpsgeist und ist durch die richterlichen Freiheiten (Weisungsfreiheit, Versetzungsschutz, keine fixe “Arbeitszeit”) auch rechtlich abgebildet. Vielleicht führen diese Umstände aber gerade jetzt auch zu einen etwas verzerrten Wahrnehmung der richterlichen Standesvertretung: Wir befinden uns in einer tiefen, tiefen Wirtschaftkriese, deren Auswirkungen auf Gesellschaft und Budget noch nicht annähernd abzusehen sind. Das letzte was ich da sehen will sind streikende Beamte. Dafür gibt es objektiv keine Rechfertigung und hoffentlich auch kein öffentliches Verständnis.

Nun ist es unzweifelhaft, das viele Richter Ihren Beruf mit großem Enthusiasmus ausübe, es darf aber auch nicht unter den Tisch fallen, dass es innerhalb der Justiz viele nur durchschnittlich Leistungsfähige und Motivierte gibt und auch eine ansehnliche Herde von echten Minderleistern. Wie oft in der öffentlichen Verwaltung gibt es auch in der Justiz wenig Mittel letzteren zu begegnen, aufgrund der richterlichen Freiheiten eigentlich fast keine.

Vielleicht wäre es ein Zugang der Richterschaft gewesen, für Richter die sich tatsächlich überlastet fühlen, Hilfestellungen zu schaffe: Als erstes ist hier daran zu denken, Techniken der Verhandlungsstraffung zu vermitteln: Auf rechtlicher, aber auch methodischer Ebene. Meinem Eindruck nach fehlt es hier oft dramatisch an entsprechenden Skills. Alleine die beherzte Anwendung der Zivilprozessordnung würde auf einen Schlag 30% der Verhandlungszeit und ebensoviel Papier sparen. Das wette ich.

Dass ich oben Lehrer und Richter in einem Satz erwähnt habe hat auch den Grund, dass Richtervertreter in den letzten Jahren zu utrierten öffentlichen Beschwörungen des bevorstehenden Zusammenbruches der Justiz geneigt haben. Das Verständnis der Öffentlichkeit für solches ist naturgemäß auch abhängig davon, dass das hehre Ziel geglaubt wird und nicht zuletzt ein Partikularinteresse vermutet wird.

Das muss jetzt noch sein: Ein hier nicht namentlich zu nennender Richter sagte mir einmal vor Jahren was aus seiner Sicht ein Richterstandesvertreter können muss: “Jammern ohne zu Leiden”   

 

 

 

Allgemein, Staat und Politik, Verfassungsrecht, Verwaltungsrecht

Verwaltungsreform 2010?

Die SPÖ prescht mit einem Vorschlag vor, die zahlreichen Verwaltungsverfahren und deren Instanzenzüge radikal zu reformieren und in einem Zuge bis zu 120 “Sonderbehörden” abzuschaffen. 

Das wäre natürlich ein ebenso radikaler wie begrüßenswerter Schritt, zumal die Anzahl der verwaltungsrechtlichen Materiengesetzte – vom Abfallwirtschaft- bis zum Mineralrohstoffgesetz – und deren besonders ausgestaltete Verfahren bereits so unübersichtlich ist, dass in vielen Bereichen nur mehr eine Hand voll Experten in Österreich einen Überblick haben. Die befassten Behörden haben diesbezüglich einen nie dagewesenen Wildwuchs erlebt, wenn man etwa auch an diverse statttheoretisch höchst fragwürdigen “ausgegliederten” Kontrolleinrichtungen mit behördlichen Aufgaben wie z.B. Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH oder Austro-Control denkt, deren Existenz wohl manchen Schöpfer unserer Verfassung im Grab rotieren lässt. 

Jedenfalls würde die Umsetzung dieses Plans, dessen Details wohl erst ausgearbeitet werden müssen, einer geradezu heroischen Kraftanstrengung bedürfen um alleine die verwaltungsinternen Widerstände zu brechen. Wir wünschen hier bereits alles Gute. 

 

Allgemein, Ernst beiseite, Staat und Politik

Österreich Europameister!

Es gilt wieder über einen schönen Erfolg zu berichten: Österreich ist Europameister, nirgends in der OECD rauchen mehr 15-jährige Jugendliche!

Was sind die Gründe für dieses tolle Ergebnis? Hauptsächlich wohl das optimale Trainingsumfeld. In Österreich darf man praktisch immer noch überall rauchen – und wenn man es eigentlich nicht dürfte, kümmert es niemanden!

Ein weiterer Vater des Erfolges: Der Gesundheitsminister, der offenbar noch von den Ereignissen überwältigt erklärt:  

“Die Entwicklung geht in die richtige Richtung.” 

 

Join: http://www.facebook.com/group.php?gid=207474724730&ref=ts

Allgemein, Staat und Politik

Kinder wie die Zeit vergeht

Raten Sie einmal wie alt der Artikel des “Spiegel” ist, aus dem dieses Zitat stammt:

“Jahr um Jahr fährt die Bundesbahn tiefer in die roten Zahlen. Bereits in diesem Jahr kostet sie fast soviel Steuergeld wie Forschungs-, Wirtschafts- und Wohnungsbau-Ministerium zusammen.”

A: 35 Tage

B: 35 Monate

C: 35 Jahre

 

Antwort finden Sie hier.

In Deutschland ist man das Problem dann – wenn gleich auch erst viel später - angegangen, in Österreich bisher nicht.

.Die Aussage des Artikels trifft übrigens zu: Gliederung des Österreichischen Bundeshaushaltes.

Allgemein, Staat und Politik, Wirtschafts- und Unternehmensrecht

Sondersteuern für Banken?

Während man in den USA (Obama) und Deutschland (Schäuble) laut über eine “Sondersteuer” für Banken – manche sprechen auch von “Strafsteuern” – nachdenkt, haben sich in Österreich zuletzt Finanzminister (Pröll) und Wirtschaftsminister (Mitterlehner) dagegen ausgesprochen, weil diese zusätzlichen Steuern ohnedies in die Preise und Bearbeitungsgebühren der Banken einkalkuliert und somit letztlich erst wieder von den KonsumentInnen getragen würden.

Haben die Berater Obamas und Schäubles gepatzt und die Steuerüberwälzung nicht bedacht?

Wenn man – wie Pröll und Mitterlehner – gelassen ausspricht, dass die Steuern ohnedies überwälzt würden, sollte man kurz innehalten und darüber nachdenken, unter welchen Voraussetzungen Überwälzung funktioniert.

Ein Aspekt ist die “Preiselastizität”, also die Frage, ob die Nachfrage nach einem Produkt stark oder schwach auf Preisänderungen reagiert. Extrem elastisch dürften wohl Nespresso-Maschinen und -tabs sein, extrem unelastisch reagiert für gewöhnlich der Salzverbrauch. Würde man den Salzpreis verdoppeln, würde die Nachfrage dennoch stabil bleiben, weil jeder Salz braucht. (Würde man den Salzpreis halbieren, würde dennoch nicht mehr Salz konsumiert werden.) Auf die Steuerüberwälzung bezogen bedeutet das: je unelastischer die Nachfrage reagiert, desto erfolgreicher werden die Produzenten eine zusätzliche Steuerlast auf die KonsumentInnen überwälzen können.

Für Bankdienstleistungen darf man wohl annehmen, dass diese ebenfalls unelastisch reagieren – jeder braucht heutzutage ein Bankkonto, ein Darlehen zur Finanzierung des Eigenheimes und möglicherweise sogar ein paar Veranlagungsprodukte. Es spricht daher einiges dafür, dass – vielleicht mit Zeitverzögerung – die Zusatzsteuer über eine Gebührenerhöhung überwälzt werden könnte, und letztlich die KonsumentInnen zahlen.
Aber.

Ein weiterer Aspekt bei der Überwälzung ist die Frage, wie gut der Wettbewerb funktioniert. Gibt es viele Anbieter für eine identische Leistung, wie es etwa Bankkonten sind, spricht einiges dafür, dass einige Banken die Preissteigerung nicht “weiter geben”, um Marktanteile zu gewinnen.

Fazit: Bei starker Konkurrenz wäre es durchaus möglich, dass NICHT die gesamte Sondersteuer 1:1 an die BankkundInnen weiter gegeben würde.

Die Frage, der man sich daher stellen muss, lautet: haben wir echten Wettbewerb, oder ein Bankenoligopol? Je stärker nämlich einige wenige Unternehmen den Markt dominieren, desto eher kommt es zur Überwälzung (umso mehr, als die Mobilität der BankkundInnen schwach ausgeprägt ist.)

Die Langfriststrategie des Staats müsste sein, den Markt zu stimulieren und die Banken eher klein zu halten – dazu ist es aber wohl zu spät.

Allgemein, Staat und Politik

Staatsschuld

Aus dem Profil-Online dieser Woche: hochinteressant und lesenswert:

Dabei wäre der Wähler offenen Argumenten durchaus aufgeschlossen, wie eine aktuelle Umfrage des OGM-Meinungsforschungsinstituts ergab. Zuerst wurde erhoben, ob der einzelne Bürger mehr Eigenleistungen übernehmen sollte – vorgegeben waren 16 Lebensbereiche, von Gesundheit über den Gratiskindergarten bis zur Sicherheit. Die Mehrheit war dagegen und bevorzugte den Ausbau staatlicher Unterstützung. 55 Prozent meinten, dies sei auch ­finanzierbar. In einem nächsten Schritt wurde gefragt, ob der Staat für diese Leistungen neue Schulden aufnehmen sollte. Dies verneinten 59 Prozent. Danach wurde noch einmal erhoben, in welchen Lebensbereichen sich die Befragten mehr finanzielle Eigenverantwortung vorstellen könnten – und siehe da: Nachdem ihnen die Budget- und Schuldenproblematik bewusst geworden war, befürworteten sie nur noch in drei Punkten mehr staatliche Mittel: Gesundheit, Pflege und Sicherheit.
„Die Bevölkerung erkennt Probleme sehr wohl, und man kann sie ihr auch erklären“, sagt OGM-Forscher Wolfgang Bachmayer.

Next »