Ein Strafsenat der Bundesliege sprach vor kurzem über den im Konkurs befindlichen grazer Bundesliga-Klub GAK ein existenzbedrohendes Verdikt.

Die Bundesliga zog dem GAK als Folge seiner Insolvenz 10 Zähler ab. Weitere 12 Punkte wurden wegen Verstößen gegen Verpflichtungen aus dem Lizenzierungs-Verfahren abgezogen.

Den Vertretern des GAK ist es nunmehr gelungen, binnen der rekordverdächtigen Frist von 2 Tagen eine einstweilige Verfügung des Landesgerichtes für Zivilrechtssachen Graz zu erwirken, die die Punkteaberkennung vorläufig untersagt.

Das zielführende Argument scheint die Benachteiligung der Konkursgläubiger gewesen zu sein, die wahrscheinlich (durch den durch den Punkteabzug besiegelten Totalabstieg des Verein) benachteiligt gewesen wären.

Mann stelle sich vor der Richter wäre kein Fußballfan gewesen, oder gar ein Fan des Konkurrenzklub.

Die Bundesliga hat Rechtsmittel angekündigt. Man wird sehen ob die Entscheidung hält, und mit welcher Begründung.